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Schulkonzept

Sonderpädagogisches Handeln an der Schule für Körperbehinderte kann nur verstanden werden als INTEGRATIVES KONZEPT GANZHEITLICH INDIVIDUELLER UND MEHR-DIMENSIONALER ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG im Rahmen von Unterricht, Therapie, Pflege, ärztlicher Betreuung und Elternarbeit.

Ausgangslage und ständige Begleitung stellen dabei eine umfangreiche FÖRDERDIAGNOSTIK dar. Sie ist gleichsam der fruchtbare Boden, auf dem alle Maßnahmen gedeihen.

Dazu ist eine sehr enge Kooperation der verschiedenen am Kinde beteiligten Personen unbedingt notwendig. Federführend bei der Erarbeitung und Durchführung dieses Konzeptes sind die Sonderschullehrer/innen als verantwortliche Klassenleitungen.

  • Der enge Bezug zum Kinde ist die wesentliche Voraussetzung für die Arbeit überhaupt. Da ein wichtiger Teil der Zuwendung und des Bezugsaufbaus Therapie und Pflege ausmachen, müssen diese Bereiche mit in die sonderpädagogische Förderung einbezogen werden.
  • Die Schüler/innen sind in ihrer Entwicklung so unterschiedlich, dass nur eine individuelle Entwicklungsförderung konzipiert werden kann. Das nachstehende Schaubild zeigt eine grobe Auswahl der Fördermöglichkeiten.
  • In die gesamte Förderplanung und Entwicklungsförderung ist die Einbeziehung der Eltern ebenso zu berücksichtigen, wie dies auch für die medizinischen Erfordernisse (Abstimmung mit der Schulärztin) gelten muss.
  • Entscheidend dabei ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit des Teams untereinander. Die Maßnahmen dürfen nicht isoliert (additiv) nebeneinander stehen, sondern müssen integrativ verbunden sein.

Erst durch das hier beschriebene ganzheitliche Konzept rechtfertigt sich auch die Ganztagsschule. Den Schülern wird z. B. nicht dadurch geholfen, dass sie vormittags zur Schule gehen und nach der Schulzeit in Ambulanzen Krankengymnastik, Sprachtherapie, Ergotherapie u. ä. erhalten. So therapiert jeder für sich isoliert einzelne Symptome, ohne zu wissen, wie die Ganzheit des Kindes zu berücksichtigen ist.

Zeichnung eines Menschen mit überdimensionalem Kopf, um den herum "Sterne" (durch Punkte dargestellt) kreisförmig angeordnet sind.
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Der Mensch im Schoß der Gestirne

Der Namensgeber unserer Schule, Hugo Kükelhaus, hat es treffend formuliert:

Ganzheitliche Pädagogik, Lernen mit allen Sinnen zu ermöglichen, ist uns aufgegeben.

Hugo Kükelhaus