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Projektwoche Dieringhausen

Inklusive Projektwoche Dieringhausen - 2018-10

Das Projekt „Inklusion verbindet“ fand vom 08.10.2018 bis zum 12.10.2018 an der Hugo-Kükelhaus-Schule Wiehl und am Berufskolleg Dieringhausen statt. Die Gruppen wurden von den Schüler/innen nach Interessen ausgewählt und setzten sich aus Schülerinnen und Schülern beider Schulen zusammen. Insgesamt gab es sechs Projektgruppen, die wir im weiteren Verlauf des Artikels vorstellen werden. Wir, die Projektgruppe „Teaser, Trailer, Texte“, haben die verschiedenen Gruppen insgesamt eine Woche begleitet und die Geschehnisse in Wort und Bild dokumentiert Sehr erfolgreich war die Projektgruppe „Inklusion verbindet und bewegt“. Obwohl viele Teilnehmer der Sporthelfergruppe am Anfang der Projektwoche andere Vorstellungen hatten, war das Miteinander von Anfang an sehr gut. Den ersten Tag verbrachten die Teilnehmer mit Lauf-Fang- und Ballspielen. Im weiteren Verlauf der Woche spielten sie viele Spiele in Rollstühlen und beendeten die Woche mit einer Prüfung zum Sporthelfer.

Die Projektgruppe „Viele Köche verbessern den Brei“ fand in der Küche der Hugo-Kükelhaus-Schule statt. Die Woche startete am Montag mit Schälen, Schnippeln, Pürieren und Kochen, woraus dann leckeres Apfel- und Pflaumenmus entstand. Die Gruppe hatte einen sehr guten Zusammenhalt, alle haben sich gegenseitig geholfen, gemeinsam gelacht und sich oft über Hobbys und ähnliches unterhalten. Die Schüler/innen beider Schulen haben sich sehr gut kennengelernt und mit Freude gemeinsam agiert.

Besonders hoch waren die Erwartungen der Projektgruppe „Theater spielen“ an die Bühnenbilder, weil sie sich eine anspruchsvolle Kulisse ausgedacht hatten. Um diese Erwartungen zu bewältigen, arbeitete die Projektgruppe „Bühnenbild herstellen“ fleißig, schnell und gezielt an ihren Aufgaben. Die Ideen wurden zusammen entwickelt. Die Arbeit wurde entweder von einzelnen Schüler/innen oder in einer Kleingruppe angefertigt. Die Fortschritte wurden von Tag zu Tag deutlicher. Stets war die Unterstützung untereinander zu sehen. Gab es ein Problem oder ähnliches, halfen sie sich gegenseitig, um auf ein zufriedenstellendes Ergebnis zu kommen. Das Projekt wurde von allen Schüler/innen ernst genommen und mit viel Spaß bewältigt. Schlussendlich wurde ein wunderschönes, überwältigendes Bühnenbild von den Schülern/innen erstellt. Schon am ersten Tag fingen die Jugendlichen der Projektgruppe „Theater spielen“ fleißig und schwungvoll mit den Vorbereitungen für das Theaterstück an. Sie erarbeiten ihr komplettes Theaterstück selbstständig und Improvisierten ständig neu, bis am Ende ein Gesamtwerk entstand, welches bei den Zuschauern für viel Freude und Aufregung sorgte.

Die Projektgruppe „Selbsterfahrungsgruppe/ wheelmap.org“ stellte sich am Anfang der Woche die Frage: Wie sieht die Welt aus, wenn man sie aus der Rollstuhl-Perspektive erkundet? Die Selbsterfahrungsgruppe hat Gummersbach und die Umgebung auf Barrierefreiheit untersucht und ihre Erfahrungen wheelmap.org zur Verfügung gestellt. Während dieser Woche tauschten sich die Jugendlichen über ihre neuen Wahrnehmungen aus und kamen zu dem Schluss, dass Gummersbach und Umgebung eigentlich recht Rollstuhlfreundlich sind. Im Folgenden haben wir einige Gedanken von Schüler/innen dargestellt, die bei diesem Projekt mitgewirkt haben: „Meine Erwartung war, dass ich ein Einblick bekomme wie Menschen mit körperlicher Einschränkung ihren Alltag meistern“- Raphael O. (BKD)Meine Erwartung war die Vor- und Nachteile der Hugos kennenzulernen“- Linda Ö. (BKD)Das Waffeln und Muffins backen hat mir am besten gefallen“-Lina W. (HKS)Wenn ich Rollstuhlfahrer auf der Straße sehe, werde ich ihnen helfen und offener mit ihnen umgehen, weil ich jetzt selbst weiß, wie schwer es ist.“- Raphael O. (BKD)

Zum Schluss möchten wir noch sagen, dass alle Schüler/innen in dieser Woche die Möglichkeit hatten viele neue Erfahrungen zu sammeln. Insbesondere gab es viele schöne Momente bei den gemeinsamen Aktivitäten. Alle Jugendlichen sind gut miteinander zurechtgekommen. Sich gegenseitig in der Küche oder draußen beim Rolli fahren zu helfen war für Niemanden ein Problem. Alle Jugendlichen waren breit über ihre Grenzen zu gehen und neue Erlebnisse in ihren Projektgruppen zu sammeln. Insbesondere in der Sportgruppe konnte man den Zusammenhalt, trotz der gemischten und anfangs sehr fremden Gruppen, deutlich erkennen. Die Schüler/innen des Berufskollegs haben in der Zeit gelernt, dass es nicht einfach ist mit einer Beeinträchtigung zu leben und wir meinen, dass fast alle Teilnehmer dieses Projektes ein solches gerne noch einmal wiederholen würden.
Von: Lena Menn, Emilia Schalenbach, Laura Dick, Merle Heyden, Duygu Sariyildiz, Lea Detloff, Judith Wilke, Fatima Mohamed, Marcel Schmidt, Christian Winter, Timo Langwald

Projektwoche Dieringhausen 2018-10

Die Theatergruppe bereitete in zwei Gruppen das aufzuführende Stück vor. Eine Gruppe erstellte das Bühnenbild und erledigte den Bühnenaufbau. Diese Gruppe wurde besonders ausführlich begleitet. Eine andere Gruppe kümmerte sich um die Entwicklung, Probe sowie die Aufführung des Theaterstücks. Auf den Bilder kann man zwei der Proben sowie die abschließende Aufführung sehen.

Hier eine kurz umrissene Beschreibung des von den Schülern entwickelten Theaterstücks:

In einer Wohnung eines Ehepaares der gehobenen Gesellschaft findet die Geburtstagsfeier des Mannes statt. Während der Feier verlässt er immer wieder die Runde um zu telefonieren. Einige der Telefonate lassen vermuten, dass er eine Affäre mit einer anderen Frau hat. Seine Frau gießt ein Pulver in sein Glas während er weg ist. Als dann alle Gäste anstoßen, stirbt er schnell an einer Vergiftung. Ehefrau und ihre beste Freundin geraten darüber in Streit. Die zuerst beschuldigte Bedienung der Runde ist eigentlich unschuldig. Es kommt heraus, dass der Mann eine Affäre mit der „besten Freundin“ hatte. In der Wut über den Tod ihres Freundes erwürgt die „beste Freundin“ nun die Ehefrau.

Szenenwechsel: Vor dem jüngsten Gericht: Das Ehepaar wacht auf und wundert sich wo es denn ist. Es gibt im weiteren Verlauf als Verteidiger Amor (der auf seinem Gefährt hineingerollt wird). Der Ankläger ist der Teufel persönlich. Es gibt ein Höllentor und ein Himmelstor in der Kulisse, um zu symbolisieren, dass die Folgen des Gerichtsentschlusses warten.

Als Zeugen werden vom jüngsten Gericht auch einige der Sterblichen wie die Freundin des Verstorbenen und die Bedienung mit den Sektgläsern in den Zeugenstand gerufen.

Am Ende gibt das Gericht den Eheleuten eine zweite Chance. Amor führt ihnen vor Augen, dass die Liebe zueinander diese Chance ermöglichen wird. Das Ehepaar wird lebendig auf die Erde zurück geschickt und möchte mit seiner Beziehung einen Neuanfang versuchen.